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Ausländische Lehrbefähigung

Foren > Lehrperson > Berufslaufbahn > Ausländische Lehrbefähigung
Autorin/Autor Beiträge
Verfasst am: 19. 10. 2018 [16:10]
 
Themenersteller/-in
Beiträge: 2
Liebe Leser des Forums,

ich bin eine passionierte Lehrerin aus den USA mit 8 Jahren Berufserfahrung in Biologie Sekundarstufe 2 und Englisch, sowie Natur und Technik in der middle school - Sekundarstufe 1.

Nun lebe ich mit meiner Familie in der Schweiz, und würde gerne hier unterrichten. Ich wüßte gerne, ob es auch in der Schweiz Möglichkeiten für Lehrer mit ausländischer Lehrbefähigung gibt. Genauer gefragt:
Sind meine Arbeitsfelder in der Schweiz auf internationale Schulen beschränkt, oder könnte ich auch an staatlichen Schulen unterrichten?

Deutsch könnte eventuell als drittes Fach anvisiert werden: Deutsch ist meine erste Muttersprache und ich habe amerikanische Schüler und Schülerinnen in Natur und Technik als Immersionsfach auf Deutsch unterrichtet und Privatstunden für Deutsch Schüler gegeben, habe aber keine" license" (amerikanische Fachqualifizierung) für Deutsch.

Ein Jahr habe ich Biologie und NaWi auf Englisch in Deutschland unterrichtet, als Lehrerin mit ausländischer Lehrbefähigung.

Meine Qualifikationen:
Diplom Biologie Universitätsstudium Deutschland mit publizierter Diplomarbeit
Aufbaustudium Pädagogik mit Zusatzausbildung im Fach Englisch als Zweitsprache in den USA
Meine teaching licences:
Life Sciences Stufe 9-12
General Sciences 5-8
English as a Second Language Kindergarten - 12

Ich spreche Französisch und etwas Italienisch.

Vielen Dank im voraus!
 
Verfasst am: 19. 10. 2018 [16:35]
 
Beiträge: 103
Liebe Lauenstein

Für die Anerkennung eines ausländischen Lehrdiploms ist grundsätzlich die Schweizerische Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren EDK zuständig.
Sie finden sämtliche relevanten Informationen unter diesem Link; das Merkblatt "Gesuch um anerkennung ausländischer Diplome" ist ebenfalls auf dieser Website hinterlegt, genauso wie allfällige Kontaktdaten.

Ich hoffe, Ihnen mit diesen Angaben weitergeholfen zu haben.
Andernfalls melden Sie sich wieder!

Ich wünsche Ihnen viel Glück bei Ihren Bemühungen, in der Schweiz zu unterrichten und würde mich freuen, Sie als amtierende Lehrperson bei uns am Institut für Weiterbildung und Medienbildung der PHBern zu einer Weiterbildung begrüssen zu dürfen.

Die Redaktion
 
Verfasst am: 20. 10. 2018 [11:46]
 
Themenersteller/-in
Beiträge: 2
Liebe Redaktion,

ich bedanke mich für die superschnelle Antwort und habe angesichts der recht hohen Bearbeitungsgebühren für den Antrag auf Gleichstellung jetzt noch zwei neue Fragen:

Gibt es Statistiken darüber, wie häufig solche Art Gesuche, die von US Amerikanern gestellt wurden 1. abgelehnt wurden oder 2. unter Bedingungen wie Weiterbildung angenommen wurden? Solche Art Statistiken würden mir dabei helfen, meine Chancen besser einzuschätzen und meine Prioritäten zu setzen. Ich würde bei recht hohen Chancen für einen solchen Antrag 800CHF ausgeben, um dann in der Zukunft an staatlichen Schulen unterrichten zu dürfen. Internationale Schulen erfordern diese Gleichstellung nicht, oder doch?

Darüberhinaus habe ich noch kein Gefühl dafür, ob und wieviele staatliche Schulen Lehrer, die englische Muttersprachler sind, bevorzugen, damit Schüler zweisprachig unterrichtet werden können. Eine Einschätzung diesbezüglich wäre sehr hilfreich. :-)

Ich danke Ihnen für Ihre Expertise.

Mit besten Grüßen!
 
Verfasst am: 23. 10. 2018 [17:17]
 
Beiträge: 103
Liebe Lauenstein

Besten Dank für Ihre neuen Fragen.
Leider sind der PHBern keine Statistiken bekannt, wie häufig Anerkennungsgesuche von US-Amerikanern abgelehnt bzw. unter welchen Bedingungen diese genehmigt wurden.
Ich muss Sie hier wiederum an die EDK verweisen, die Ihnen allenfalls Auskunft über solche Statistiken geben kann (siehe Kontaktdaten am Ende der EDK-Website).

Auch kann ich Ihnen nicht sagen, welche Anforderungen die internationalen Schulen an Lehrpersonen stellen - eventuell finden Sie Informationen hierzu auf der Website der Swiss International Schools SIS.

Ihre dritte und letzte Frage betreffend einer Einschätzung darüber, ob und wieviele staatliche Schulen Lehrpersonen mit englischer Muttersprache bevorzugen, damit Schülerinnen und Schüler zweisprachig unterrichtet werden können habe ich an unsere Fachbereichsverantwortliche Fremdsprachen weitergeleitet.
Sie wird Ihnen - falls dies überhaupt möglich ist - in den nächsten Tagen eine Antwort auf diese Frage geben, sofern Sie über entsprechende Informationen verfügt.
Ich bitte Sie demzufolge um etwas Geduld.

Freundliche Grüsse
Die Redaktion
 
Verfasst am: 24. 10. 2018 [21:14]
 
Beiträge: 34
Liebe Lauenstein

Aus der Erfahrung und bezogen auf den Kanton Bern würde ich sagen, dass die Schulleitungen tendenziell gerne "Fächerpäckli" an Lehrperson abgeben (z.B. oft Französisch und Englisch plus allenfalls andere Fächer in Kombination eher als viele einzelne Fachlehrpersonen).
Immersiver Unterricht ist auf der Sek II/Gymnasien öfters anzutreffen, auf der Sek I hingegen kommt es vor, dass Lehrpersonen ab und zu eine bilinguale Sequenz durchführen, d.h. wenn eine Fremdsprachenlehrperson noch ein anderes Fach (v.a. Gestalten, Sport und Bewegung, NMG) unterrichtet, sie in diesem anderen Fach z.B. einen Einstieg in der Fremdsprache macht. Der Lehrplan Passepartout (F/E) regt zwar zu bilingualem Unterricht an, er ist aber auf der Volksschule i.A. nicht sehr verbreitet und hängt meistens von der Initiative einzelner Lehrpersonen ab.
Am besten würde in Ihrem Fall wohl eine Stelle für Biologie immersif auf Englisch an einem Gymnasium passen.